Du befindest dich hier:

Partner

  • Werden sie Partner!
  • WerkZeugs
  • Arcanum Fantasy Verlag
  • Michael H. Schenk

Der Entstehungshintergrund

Nach etlichen Kurzgeschichten wollte Markus Heitz etwas entstehen lassen, was über die Dimensionen von 20 DinA4-Seiten hinausging. Als erfahrener Rollenspieler (ca. 14 Jahre) wollte der Autor nicht einfach nur einen Roman schreiben, dessen Personen und Länder, ihre Besonderheiten und Eigenarten ad hoc von ihm ausgedacht wurden. Also musste noch eine entsprechende Hintergrundwelt ins Leben gerufen werden, bevor er die Ereignisse ins Rollen brachte.

Im Urlaub 1998, war es dann soweit. Dass man bei einem möglichen Rollenspiel sofort in die Welt eintauchen könnte, war eines seiner Ziele. Dass man in der Lage war, Plätze und Orte zu besuchen, die man aus dem Roman kennt. So machte er sich daran, den Kontinent Ulldart zu entwerfen, mit all seinen Ländern, Menschen und Mentalitäten, Herrschaftsformen, einer Zeittafel mit einer 440-jährigen Historie. Seine Vorliebe für Russland spielte eine Rolle, als es um die Entstehung des Königreiches Tarpol ging, daher die Anlehnung bei Bezeichnungen sowie Namen von Orten und Personen.

Nach dem Urlaub schrieb Markus Heitz die Zusammenfassung der Entwürfe und machte sich an die Fertigstellung des ersten Bandes (Januar 1999). Arbeitstitel war zu diesem Zeitpunkt: "Die lauernde Gefahr". Da die Idee in seinem Freundeskreis sehr gut ankam wurde alles Rundherum erweitert. Die Geschichte für einen möglichen 2.ten Teil wurde 1999 geschrieben. Nach etlichen Absagen wurde der Autor im Jahr 2000 vom Heyne Verlag zur Buchmesse Frankfurt eingeladen. Nach einem Gespräch mit Frau Friedel Wahren stand die Sache fest: Es sollte eine sechsteilige Serie werden, dem Geschehen nach wiederum in zwei Trilogien geteilt.

Mit dem Wechsel der Rechte an den Piper Verlag hatte sich einiges geändert - Nachfolgebände wurden vom Verlag verlangt.

Der Roman-Hintergrund

In seiner Welt wollte Markus Heitz keine klassischen Zwerge und Elfen. Es sollte anders angelegt sein, er hatte dabei die Vorstellung des 17. und 18. Jahrhunderts vor Augen. Als Ausgangsbasis legte er eine Situation fest, in der auf dem Kontinent Ulldart alles in geregelten Bahnen verläuft: Auseinandersetzungen zwischen Königreichen werden durch spezielle Einheiten nach festen Regeln ausgetragen, Kriege im großen Stil sind unbekannt, Magie existiert nur bei einer bestimmten Rasse, und diese hat keine andere Aufgabe, als zu heilen. Die Reiche haben sich auf einen 1000-jährigen Friedensvertrag geeinigt. Alles könnte ohne Gefahr andauern.

Markus Heitz ging es nicht darum, etwas absolut Neues zu erfinden, was auch ziemlich schwierig sein dürfte, mal abgesehen von seiner Hintergrundwelt. Die Handlung sollte frisch und unterhaltsam sein. Bekannte Motive werden dabei aufgegriffen und in neuer Form verworben. Das Motiv des dicken, jugendlichen Versagers, der nach und nach heranreift und alles versucht, um bestehendes Unrecht abzuschaffen und Gerechtigkeit zu erschaffen. Das Motiv des schuldlos Schuldigwerdens, weil sich die Hauptfigur irgendwann wegen des äußeren Drucks nicht mehr zu helfen weiß und nach dem Dunklen greift, ihn andere regelrecht in die Arme des Bösen treiben. Das Motiv des Bösen, das einmal in brachialer Gestalt, ein anderes Mal mit perfekter Freundlichkeit und gewissenloser Hinterlist auftritt. Und es werden Charaktere gebracht, die unterschiedlicher nicht sein können. Das beginnt bei einem Seeräuber und klassischen Ordensritter, der wie alle Seinesgleichen als reicher Exzentriker angesehen wird, und endet bei Geistlichen unterschiedlicher Glaubensrichtungen sowie einer Rasse, die sich nachträglich auf diesem Kontinent angesiedelt hat und nach wie vor geheimnisumwittert ist. Das ganze wird gewürzt mit Liebe, Verrat, Unheimlichem und tragischen Konstellationen, wie es sich gehört. Ein Cocktail mit bekannten Zutaten, aber einem besonderen, aromareichen und vielschichtigen Geschmackserlebnis, um es anders auszudrücken.